Stadt Dresden – Sehenswürdigkeiten Dresden

Sehenswürdigkeiten Dresden

Die Stadt Dresden ist nach Leipzig die zweitgrößte Stadt in Sachsen und liegt direkt an der Elbe. Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Dieser Beitrag befasst sich mit den Fragen:

  • Wie entstand Dresden?
  • Wie hat sich die Stadt entwickelt?
  • Was sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens?

Erste Besiedelung der heutigen Stadt Dresden

Die ersten Siedlungen gehen auf die Jungsteinzeit im Raum Dresden zurück und ab dem  5. Jahrtausend v. Chr. begann der Bau von Monumentalbauten im Gebiet der heutigen Stadt Dresden. 

Auf Grund von Bewaldung war das Dresdner Gebiet im frühen Mittelalter nicht stark besiedelt. In einer Urkunde ist Dresden im Jahr 1206 erstmals erwähnt und später im Jahre 1216 wird auch von der Stadt Dresden geschrieben. Das Stadtrecht bekam Dresden wohl aber erst im Jahr 1403 zugesprochen.

Sehenswürdigkeiten Dresden Elbufer

Nach dem Mittelalter bis zur Neuzeit

Im Jahr 1485 erklärte man die Stadt Dresden zur herzoglichen Residenzstadt der sächsischen Kurfürsten. Somit erlebte Dresden einen politischen und kulturellen Aufschwung. Da die Herrscher dem Hause Wettin angehörten, wurden Dresden und das Land Sachsen zu einem protestantischen Land.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt Dresden nie geplündert bzw. zerstört. Die Pest im Jahre 1632 und dadurch entstehende Probleme sowie die wirtschaftliche Stagnation störten die Entwicklung der Stadt. Dresden brannte im Jahr 1685 auf die Grundmauern ab. Danach baute man Dresden wieder auf und rief es als „neue königliche Stadt“ im Jahre 1732 aus.

August der Starke ließ barocke Bauten in Dresden erbauen und feierte opulente Feste am Hofe. Dadurch erlangte die Stadt Dresden kulturelle Bedeutung, welche bis heute anhält. Friedrich Schiller schrieb 1785 in Dresden das Gedicht „An die Freude“, welches später von Ludwig van Beethoven in der 9. Sinfonie vertont wurde.  

19. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg

Rund um Dresden fanden während der Befreiungskriege 1813 gegen Napoleon Schlachten statt. Da Sachsen auf der Seite von Frankreich kämpfte, befestigte man die Stadt Dresden. Napoleon gewann am 27.08.1813 seine letzte Schlacht, die „Schlacht um Dresden“.

Aufstände im Mai 1849 veranlassten den sächsischen König, die Stadt zu verlassen und nur mit preußischer Hilfe gewann er die Stadt zurück. Daraufhin verließen Richard Wagner und Gottfried Semper, beide Teilnehmer des Aufstandes, die Stadt Dresden. 

Sehenswürdigkeiten Dresden

Im restlichen 19. Jahrhundert blieb Dresden von Kriegen verschont und war Hauptstadt eines der wohlhabendsten Bundesstaaten im Deutschen Reich. Während der Weimarer Republik war die Stadt Dresden eine der zehn größten Städte Deutschlands und als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum sowie besonders als bedeutender Bankenstandort bekannt. 

Da Dresden auch ein militärisches Zentrum darstellte, wurde die Stadt im Nationalsozialismus zur Aufstellung von militärischen Großverbänden genutzt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Dresden bereits im August 1944 durch Luftangriffe bombardiert. Der schwerste Luftangriff erfolgte in vier aufeinanderfolgenden Nächten vom 13. bis 15. Februar 1945. Dabei beschädigten und zerstörten die Bomben der US-amerikanischen und englischen Bomber große Teile der Stadt Dresden. 

Dresden nach dem zweiten Weltkrieg bis heute

In der DDR-Zeit trug man viele Ruinen Dresdens ab bzw. sprengte sie. Die Augustusbrücke, die Kreuzkirche, der Zwinger, die Hofkirche, die Semperoper und das Schloss wurden teils über viele Jahre wieder aufgebaut. Die Ruine der Frauenkirche sollte als Mahnmal gegen den Krieg stehenbleiben.

Nachdem die Wiedervereinigung Deutschlands erlangt war, baute man die Frauenkirche wieder auf und weihte sie am 30. Oktober 2005 nach zehnjährigem Wiederaufbau ein.

 

Die Sehenswürdigkeiten in Dresden

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden aus historischer Sicht sind die Frauenkirche, die Semperoper, der Zwinger, die Hofkirche, das Residenzschloss und die Brühlsche Terrasse.

Die Frauenkirche von Dresden – wohl eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens

Als Wahrzeichen der Stadt Dresden zählt die Frauenkirche. Die Kirche hatte George Bähr 1726 bis 1743 als evangelisch-lutherische Kirche des Barock erbaut. Die Frauenkirche zählt als prachtvollster, protestantischer Sakralbau und besitzt eine der größten Sandsteinkuppeln der Welt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg baute man die Kirche mit vielen Spendengelder aus aller Welt wieder auf.

Sehenswürdigkeiten Dresden Frauenkirche

Die Semperoper

Die Semperoper der Stadt Dresden ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, welche als Staatsoper Sachsens eine lange geschichtliche Tradition besitzt. Benannt wurde die Semperoper nach dem Architekten Gottfried Semper.

Nachdem das vorhergehende Opernhaus 1869 durch einen Brand vollständig zerstört war, begann 1871 der Bau der Semperoper. 1878 erfolgte die Fertigstellung und die Eröffnung. Der Innenausbau des Operngebäudes ist sehr prachtvoll. Durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg brannte die Semperoper zu großen Teilen aus. Später baute man sie wieder auf.

Sehenswürdigkeiten Dresden Semperoper

Der Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist ein Komplex aus Gebäuden und Gartenanlagen. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Besonders markant ist das Kronentor mit der goldenen Krone an der Spitze. 1709 entstand der Zwinger als Orangerie und Festareal für August den Starken.

Ursprünglich als Vorhof für ein neues Schloss von August dem Starken gedacht, verwarf man den Entwurf nach dem Tode des Kurfürsten. Im Jahr 1855 schloss man mit der Sempergalerie den Zwinger zur Elbe hin. Durch die Bombardierung wurde der Zwinger stark zerstört, aber wieder aufgebaut. Heute wird der Zwinger als Museum und für Musikveranstaltungen genutzt.

Die Hofkirche

Die Hofkirche der Stadt Dresden ist die katholische Kathedrale des Bistum Dresden-Meißen und somit Bischofssitz. Von 1739 bis 1755 wurde der Sakralbau im barocken Stil errichtet.  August der Starke beauftragte den Bau, nachdem er zum katholischen Glauben konvertiert war.

Die Kirche ist durch einen Übergang mit dem Residenzschloss verbunden. Während des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt, wurde die Kirche wieder aufgebaut und mit einer Silbermann-Orgel versehen.

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Das Dresdner Residenzschloss

Das Dresdner Residenzschloss ist ein Bauwerk der Renaissance und liegt in der Innenstadt von Dresden. Es war der Sitz der Sächsischen Kurfürsten und Könige. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1289 bekannt und somit ist es eines der ältesten Gebäude der Stadt Dresden. Alle Baurichtungen von Romanik bis Historismus sind im Residenzschloss integriert.

Heute beherbergt es fünf große Museen, unter anderem das „Neue Grüne Gewölbe“. Durch die Bombardierungen brannte das Schloss aus. Bis in die 2000er-Jahre restaurierte man es und baute es wieder auf.

Die Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse ist ein Ensemble der Architektonik. Sie erstreckt sich 500m entlang der Elbe von der Hofkirche elbaufwärts. Im 16. Jahrhundert wurde die Brühlsche Terrasse als Befestigungsanlage der Stadt Dresden errichtet.

Heinrich von Brühl ließ auf der Befestigungsanlage eine Galerie, eine Bibliothek, ein Belvedere, ein Palais und eine Gartenanlage erbauen. Somit entstand der Name. Nach der Völkerschlacht wurde die Brühlsche Terrasse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Brühlschen Bauten wichen Ende des 19. Jahrhunderts der heutigen Bebauung.

 

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