Viktor Frankenstein in Ingolstadt

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Eine der ältesten und berühmtesten Geschichten der Welt ist der Roman von Mary Shelley über Viktor Frankenstein in Ingolstadt, der aus toter Materie künstliches Leben und somit ein menschliches Monster erschaffen hat.

Die Entstehung des Romans “Frankenstein”

Mary Shelley war noch eine junge Frau, als sie aufgrund eines verregneten Sommers Anfang des 19. Jahrhunderts auf die Idee kam, diese schauerliche Geschichte niederzuschreiben. Eigentlich wollte sie mit Freunden einen Wettstreit um die beste Gruselgeschichte ausfechten, aber als das Wetter besser wurde, verließen die Freunde das Haus und gingen in die Berge zum Wandern, während Mary emsig weiter an ihrem Roman schrieb. 

Heraus kam einer der bekanntesten Gruselromane der Welt, der im 20. Jahrhundert mehrfach verfilmt wurde. Da sie allerdings als Frau wohl kaum ein solches Buch veröffentlichen konnte, wurde als Autor zunächst ihr Mann Percy angegeben. Bis sich später herausstellte, dass die junge Frau Schöpferin von Viktor Frankenstein und seinem Monster war.

Viktor Frankenstein in Ingolstadt und sein Studium

Der 17jährige Genfer Viktor Frankenstein aus wohlhabendem Hause wird von seinem Vater nach Ingolstadt gesandt, um dort Naturwissenschaften zu studieren. Als er sich mit der Kutsche der Stadt Ingolstadt nähert, erkennt er als erstes die weißen Türme der Stadt. Das waren vermutlich die der Moritzkirche und des Neuen Schlosses.

Er findet eine Wohnung in einem Wohnhaus an der Schleifmühle und widmet sich seinem Studium an der Hohen Schule Ingolstadt, der damaligen bayerischen Landesuniversität.

Frankenstein Ingolstadt

 

Sezieren an der Hohen Schule Ingolstadt und in der Alten Anatomie

Damals gehört ganz selbstverständlich auch das Sezieren von Toten in der zur Hohen Schule gehörigen Alten Anatomie Ingolstadt zum Studium der Naturwissenschaften. Frankenstein ist fasziniert und kommt auf eine wahnwitzige Idee:

Er möchte aus toter Materie Leben erschaffen! Er will einem aus Leichenteilen zusammengesetzten Menschen Leben einhauchen!

Frankensteins Monster in Ingolstadt

Der junge Student wird immer mehr zum Einzelgänger und spricht häufig davon, Leben erschaffen zu wollen. Seine Mitstudenten und Professoren halten ihn für einen seltsamen Zeitgenossen und nehmen ihn nicht weiter ernst.

Doch heimlich und unentdeckt beginnt Viktor Frankenstein in Ingolstadt auf dem Dachboden seines Wohnhauses einen künstlichen Menschen zu erschaffen. In der nächtlichen Finsternis sammelt er Leichenteile auf dem damaligen Friedhof bei der Moritzkirche und vom Henker am Taschentorturm. Nach und nach entsteht ein Monster von einem Menschen, mit zahlreichen Nähten und aus diversen Einzelteilen bestehend. Aber noch gibt es kein Leben in diesem Wesen.

Frankenstein Ingolstadt

 

Tote Materie zum Leben erwecken

Wer im Original-Roman nach einem Hinweis sucht, wie Frankenstein dem Monster Leben eingehaucht hat, der wird enttäuscht werden. In einigen wenigen Zeilen geschieht das, was die größte Sensation des Buches beinhaltet. Frankenstein bringt diese Kreatur zum Leben! Wie, das behält Mary Shelley für sich. Es wurde oft vermutet, dass mit Hilfe von Strom die Körperteile zum Leben erweckt worden waren.

Entsetzt von seiner eigenen Tat flieht Viktor Frankenstein – und bei seiner Rückkehr ist das Monster verschwunden.

Das tragische Ende von Viktor Frankenstein und seinem Monster

Durch verschiedene Vorkommnisse wird Frankenstein von den Gedanken an seine Kreatur abgelenkt. Er kehrt nach Genf zurück, wo sein kleiner Bruder einen tragischen Tod findet. Man macht eine Bekannte des Hauses für den Tod verantwortlich und richtet sie. Erst im Nachhinein stellt sich heraus, dass die widerliche Kreatur den Jungen umgebracht hat.

Schließlich begegnen sich das Monster und sein Schöpfer. Die Kreatur bittet darum, eine Gefährtin zu erhalten, die genauso gemacht ist wie er. Er fühlt sich zu einsam und wurde von den Menschen gemieden und ausgestoßen. So dass er meint, nur in einer gleichwertigen Gefährtin ein lebenswertes Leben finden zu können. Frankenstein willigt zunächst ein. Nur um dann die fast fertige und abstoßende zweite Kreatur zu vernichten, bevor er ihr Leben einhaucht.

Frankenstein in Ingolstadt

 

Die Rache des Monsters an Frankenstein

Das Monster tobt und wird sich furchtbar rächen: Noch in der Hochzeitsnacht bringt es die frischgebackene Ehefrau Frankensteins um. Es beginnt eine Hetzjagd in Richtung Norden bis ins arktische Eis. Frankenstein will die Kreatur töten, die so viel Leid über seine Familie gebracht hat.

Ein im Eis feststeckendes Schiff nimmt den völlig erschöpften und fast erfrorenen Viktor auf. Er erzählt seine Geschichte und stirbt schließlich an Bord. Das Monster findet im eiskalten Wasser den Tod und verbleibt auf ewig als Frankensteins Monster in den Köpfen der Menschen.

Viktor Frankenstein Ingolstadt

Die Frankenstein-Story von Hint-Caching in Ingolstadt

Wir waren fasziniert von dem Gedanken, Frankensteins Geschichte in Ingolstadt erlebbar zu machen. Aber bloß die bekannten Szenen nachzuspielen, fanden wir ehrlich gesagt zu langweilig. Wir wollten eine eigene Story um Viktor Frankenstein in Ingolstadt entwerfen. Und dann kamen wir auf die Idee, das Erschaffen von Leben dieser Art mit der Kirche in Verbindung zu bringen.

 

Heraus kam der Titel:

Frankenstein: Genie auf Abwegen

Wie wäre wohl die Kirche mit jemandem umgegangen, der von sich behauptet, aus toter Materie Leben erschaffen zu wollen? Wenn ein junger Student seine finsteren nächtlichen Machenschaften nicht dauerhaft verbergen kann und zuweilen auf dem Friedhof und beim Henker mit vollen Säcken und Beuteln gesichtet wurde?

Jemand, der gottgleich Leben erschaffen möchte und sich dazu toter menschlicher Materie bedient, würde von der Kirche verfolgt und wegen Gotteslästerung angeklagt! 

Hier greift Hint-Caching die Story um Frankenstein in Ingolstadt auf

Der Kirchenrat ist alarmiert und will den Studenten Viktor Frankenstein wegen Gotteslästerung anklagen. Doch es gibt keine stichhaltigen Beweise! Diese gilt es zu finden, bevor Frankenstein die Stadt mit der Kutsche wieder in Richtung Genf verlässt!

Stelle dich diesem Abenteuer und erkunde mit deinem Team als Kirchenrat die Stadt Ingolstadt auf den Spuren Frankensteins! Das Erlebnis “Frankenstein: Genie auf Abwegen” kannst du hier buchen!